ANTIGUA - TACHA BLANCA 

Schwierigkeitsgrad:  leicht.

Länge:  4.2km

Zusammenfassung:

Der Weg führt in südlicher Richtung entlang des Bergmassivs, vorbei am Friedhof, dann durch Getreideanbaugebiete in Richtung Tacha Blanca. Sobald Sie die Quelle erreicht haben, finden Sie einen schattigen Ort, der von riesigem Schilf bedeckt und von großen Bäumen beschattet ist.

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Details:

Der Ausgangspunkt ist die Calle el Molino in Antigua in Richtung Westen.

(Wenn wir eine typische Majorero-Windmühle sehen wollen, können wir 400 Meter nach Westen fahren, bevor wir zu unserer Route zurückkehren).

Wir biegen nach Süden auf die Calle El Durazno ab und kommen am Friedhof und einem Regenwasserreservoir vorbei.

Nachdem wir die Straße Artesano Pepe Melián erreicht haben und ihr für einige Meter nach Westen folgen, finden wir auf der linken Seite den Feldweg, dem wir immer in südwestlicher Richtung folgen werden.

Auf dem Weg können wir Parzellen beobachten, die von Mauern aus Steinen und Gräben umgeben sind (typische Anbausysteme, die früher für den Getreideanbau verwendet wurden). Dazu ein Panoramablick auf das Dorf Antigua. Im Westen befinden sich einige der höchsten Gipfel der Insel, wie zum Beispiel der Gipfel von Janana mit 688m. Unterwegs können Sie Tiere beim Weiden beobachten (Ziegen, Kühe).

Gegen Ende des Spaziergangs treffen Sie auf Anpflanzungen von "Tuno Indio", das sind Kaktusfeigenplantagen, die einst zur Sammlung von Cochenille, Parasiten zur Herstellung von Farbstoffen, verwendet wurden.  Diese Kultur, einst eine Quelle des Wohlstands für die Inseln, war nicht mehr rentabel, als chemische Farbstoffe natürliche Farbstoffe in der Textilindustrie ersetzten. Die Früchte der Kakteen, die „Tunos“ werden immer noch wegen ihrer Früchte geschätzt, die gerne frisch geerntet gegessen werden und aus denen man hausgemachte Marmeladen und Liköre probieren kann.

Wir wandern ein Stück bergauf bis zur Quelle von Tacha Blanca, um einen ausgezeichneten Blick auf die Stadt Antigua im Norden und das Malpaís im Südosten zu haben.

Hier, in einer etwas grüneren Zone, finden wir die "Höhle" von Tacha Blanca, von der viele alte Geschichten erzählt werden. Sie diente als Zufluchtsort für Jäger und Menschen, die Schutz vor dem Regen suchten.

Hier sehen wir auch ein kleines Rinnsal, das zwischen den Steinplatten entspringt, an denen reichlich Schilf wächst, und das Wasser aus dem kleinen Brunnen füllt allmählich den Teich.  Dieser Bereich wird derzeit als Picknickplatz genutzt, der mit einigen Stühlen und Tischen ausgestattet ist.

Einige der Vögel, die wir hier beobachten können, sind Raben (Corvus Corax Tingitanus) und Turmfalken (Falcus Tinnunculus). Bei den Pflanzen sind besonders erwähnenswert die Camosilla (Lobularia Lybica) und die Verode (Kleinia Neriifolia).