BARRANCO DE LA TORRE - SALINAS - LA GUIRRA 

Schwierigkeitsgrad:  Mittel/leicht.

Länge:  16.2kms.

Zusammenfassung:

Weg zur Vogelbeobachtung zwischen Wasser, Salz und Kalk.

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Details:

Wir verlassen das Dorf Los Alares vom zentralen Platz aus und (nachdem wir ein ziemlich degradiertes Gebiet durchquert haben) treffen 120 Meter weiter nördlich auf den Barranco  (die Schlucht) von La Torre. Dies ist ein Gebiet mit viel Vegetation, in dem archäologische Überreste aus prähispanischer Zeit gefunden wurden.

Wir folgen dem Barranco in Richtung Ost-Südost durch Felder und Höfe (von denen viele heute verlassen sind), Gavias und kleine Palmenhaine. Nach der Unterquerung der Autobahn FV2 treffen wir auf ein Gebiet mit starker Vegetation und umgehen einen Steinbruch in südlicher Richtung.

Auf dem weiteren Weg durch Palmenhaine und Tamariskendickichte können wir bereits das Meer sehen. Wir erreichen die Mündung des Barranco de La Torre, wo sich ein Kalkofen und ein ausgedehnter Kiesstrand befinden.

Nun geht es weiter nach Nordosten zu den Salinen von Salinas de Carmen, einem in der Vergangenheit wichtigen Zentrum für die Salzproduktion, das heute das Salzmuseum und ein Besucherinformationszentrum beherbergt, wo wir uns über die Geschichte und Funktionsweise dieser Anlage informieren können. Eine Besonderheit dieser Salinen ist, dass sie direkt von den Gezeiten gespeist werden und dank ihrer Lage tief in der Playa del Muellito praktisch sturmsicher sind.

Weiter geht es entlang der Strandpromenade auf einem bequemen Weg, der der Küste folgt. In diesem Gebiet, das als Las Marismas bekannt ist, findet sich eine wichtige paläontologische Stätte, an der die fossilen Überreste vieler Meeresorganismen aus der Pleistozänzeit gefunden wurden. Wir können auch viele Vogelarten beobachten, die an der Küste nach Nahrung suchen und sich auf dem Golfplatz zu unserer Linken wohlfühlen.

Mitten im Touristengebiet befinden sich die Kalköfen von La Guirra (vor dem Einkaufszentrum), die vollständig restauriert wurden. Hier wurde Kalk gebrannt, dessen Verkauf für die Gemeinde von besonderer Bedeutung war - hier befindet sich nicht nur ein ausgedehntes, kalksteinreiches Gebiet, sondern auch eine geeignete Küste.  Hier konnten Schiffe anlegen und das Material zu den anderen Inseln transportieren.


Sie befinden sich nun in Caleta de Fuste.